Sonnenaufgang
Der Start in ein aufregendes, neues Jahr – 2018, lass uns loslegen!

 

Das neue Jahr ist schon wieder zwei Wochen alt. Wie die Zeit vergeht. Ja, das hört man ständig – aber es ist wirklich so. Die letzten 14 Tage sind vergangen wie im Flug und schon steht meine alljährliche Waldviertel-Winter-Woche an. Wie gerufen kam auch heute pünktlich zum Start eine ordentliche Ladung Schnee. Also, so richtig viel. Ich war drei Mal draussen Schnee schaufeln. Mal sehen, wie das morgen weiter geht..

Nebenjob – aktuelle Lage

Ich hab es mir für Jänner vorgenommen und tatsächlich auch geschafft: in den ersten zwei Wochen bereits einen Artikel abliefern. In den letzten zwei Monaten hab ich es mir immer recht knapp werden lassen, was mir selbst gar nicht gefällt. Aber es hat sich so ergeben. Den zweiten Jänner-Artikel beginne ich diese Woche. Zusätzlich bin ich mitten in der Recherche für meine zwei Februar-Artikel. Der erste wird sportlich – ideal, um mal etwas neues auszuprobieren. So kann ich meinen Artikel auch mit persönlichen Erfahrungen aufpeppen. Das macht nicht nur mir mehr Freude sondern erhöht auch den Nutzen für die Leser. Ideal 🙂

Ansonsten denke ich schon über die nächsten Themenvorschläge nach. Es fühlt sich an wie gestern, dass ich meine sechs Vorschläge für Dezember bis Februar eingebracht habe. Ich kann’s nur nochmal wiederholen: die Zeit vergeht.

Fernseminar

Ich hab’s beim letzten Mal schon angemerkt – es kommt momentan etwas zu kurz. Aber, ich habe diese Woche einen ordentlichen Motivationsschub erhalten. Die letzte Lektion und der Link zu meinem Abschlusstest sind eingetrudelt. Ich möchte diese Woche also unbedingt Lektion 8 + 9 lesen, damit ich mich der letzten Lektion bald widmen kann.

Auch wenn’s manchmal etwas stressig ist oder mir ein schlechtes Gewissen bereitet, weil ich lieber vorm TV schlafe anstatt zu lesen/lernen – ich habe die Entscheidung für das Seminar noch keine Sekunde bereut. Sobald ich in die Unterlagen vertieft bin, möchte ich gar nicht mehr zum Lesen aufhören. Es sind viele hilfreiche Tipps und Hinweise dabei. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der gerade überlegt, ob er sich privat weiterbilden soll. Wenn es ein Thema ist, das dich interessiert, dann mach es! Du kannst nur davon profitieren. Es muss ja nicht gleich ein monatelanges Seminar oder Studium sein. Für viele Themen gibt es interessante Fachbücher, die neues und nützliches Wissen beinhalten.

Sportlich ins neue Jahr

Das Fitnessstudio kommt momentan leider zu kurz. In manchen Wochen schaffe ich es sogar nur einmal. Damit bin ich natürlich nicht zufrieden. Aber solche Phasen gibt es nun einmal. In den letzten Wochen habe ich für meinen Artikel zusätzlich etwas Sport gemacht und neue Dinge ausprobiert. Und das Eislaufen diese Woche war natürlich ein Muss für die kalte Jahreszeit. Auch wenn’s keine -10 Grad hat kann man in Wien wunderbar Eislaufen gehen.

Den heutigen Tag hab ich sportlich begonnen. Ich habe mir unseren schneebegeisterten Hund geschnappt und bin eine Stunde durch die Landschaft gejoggt. Begleitet von Wind, Schnee und guter Musik. Klingt ungemütlich, war aber einfach herrlich.

Plan 2018

Wie wird’s dieses Jahr weitergehen? Gute Frage 😀 Es gibt keinen konkreten Plan. Ich möchte weiterhin gute Artikel für meinen Nebenjob abliefern. Und auch hier soll sich wieder mehr tun! Es sollen wieder mehr Infos zur nebenberuflichen Selbständigkeit kommen. Infos über die verschiedenen Formen und Beispiele wie es andere umsetzen – vielleicht kann ich ja den ein oder anderen auf eine gute Idee bringen. 🙂

Und auch meine Projekte werde ich weiterhin mit euch teilen. Bevor ich diesen Beitrag verfasst habe, hab ich meine Wickeltaschen online gestellt. Das nächste größere Projekt habe ich auch schon angekündigt: das Geburtstagsgeschenk für meinen kleinen Neffen. Hier werde ich im ersten Schritt einen Plan anfertigen und mir überlegen, wie ich am besten vorgehe. Ich bin gespannt. 🙂

Am meisten freue ich mich jetzt aber auf die letzte Phase meines Fernseminars. Das wird vielleicht nochmal etwas anspruchsvoller. Danach werde ich aber einen Gang zurückschalten und das Leben so oft wie möglich einfach genießen. Mein persönliches Vorhaben für 2018: dankbar sein. Viel zu oft ärgert man sich über Kleinigkeiten, anstatt dankbar zu sein, dass der Rest gut ist.

Und sonst? Ich möchte etwas mutiger und selbstsicherer werden. Mir mehr trauen. Nicht immer alles „zerdenken“. Einfach mal machen. Mehr von diesen seltenen spontanen Momenten haben. Einem dieser Momente habe ich meinen Nebenjob zu verdanken. Es klappt nicht immer (ihr wisst, mein erster Versuch für die Kochschulen-Website, auf den ich nie eine Rückmeldung erhalten habe), aber wenn jedes zweite Mal was Gutes dabei raus kommt, dann bin ich sehr zufrieden. 🙂

„Viel Talent geht der Welt verloren, weil ein bisschen Mut fehlt.“ – Sydney Smith

Für Mütter mit kleinen Kindern ist die große Tasche mit allen möglichen Utensilien ein ständiger Begleiter. Flasche, Schnuller, Stoffwindel, Wechselgewand, Spielzeug und vieles mehr findet man in der Tasche. Irgendwo dazwischen entdeckt man auch Feuchttücher und Windeln – wenns schnell gehen muss und das Kind wegen der vollen Windel schon raunzt, bleibt oft keine Zeit um lange zu suchen. Mit einem Griff sollte das Nötigste parat sein.

Dafür wurden Wickeltaschen erfunden, in denen die wichtigsten Wickelutensilien Platz finden. Mit einem Griff in die Tasche hat man alles was man braucht und muss zB im Restaurant oder Kaufhaus nicht die ganze Tasche in den Wickelraum mitschleppen.

Näht man die Wickeltasche selbst, ist man bei den Fächern sehr flexibel. Zwei große Fächer – eines für die Feuchttücher und eines für die Windeln oder doch lieber ein großes und ein kleines Fach? Alles möglich 🙂

 

Wickeltasche
kleinere Wickeltasche mit großen Fach für Feuchttücher und einem Fach für Kleinigkeiten

 

Wickeltasche
Größere Wickeltasche (unbefüllt)

 

Wickeltasche
Größere Wickeltasche befüllt mit Feuchttüchern und Windeln

 

laufen
Beim Laufen einfach mal abschalten! Musik an – Welt aus

 

Ja, mich gibt’s noch. 🙂 Die letzten Wochen waren etwas turbulent und verplant und eigentlich geht’s auch so weiter. Dennoch möchte ich euch meine Zwischenbilanz nach drei Monaten mit zwei Jobs nicht vorenthalten.

Gleich mal vorweg: etwas blieb auf der Strecke. Und zwar ist es mein Fernseminar. In den letzten zwei Monaten war es leider so, dass die neue Lektion gekommen ist und ich die vorherige noch gar nicht begonnen hatte. Leider habe ich momentan nicht sehr viel Zeit zum Lesen, denn die Jobs haben oberste Priorität. Danach kommen Sport und Freunde. Und irgendwo dazwischen das Seminar. Aber ich werde deshalb nicht in Panik verfallen, denn im Jänner steht wieder eine Woche Heimaturlaub am Programm – da nehme ich mir Zeit für mein Fernseminar. Und den Zeitpunkt des Abschlusses kann ich glücklicherweise selbst bestimmen. Somit bin halbwegs zufrieden mit der aktuellen Lage.

Nebenjob mit Vorzügen

Wer hätte gedacht, dass Arbeit so viel Freude machen kann. Nicht nur, dass ich mein Hobby – das Schreiben – ausüben kann. Ich lerne vor allem die Stadt und ihre Vorzüge kennen. Im Rahmen meiner Recherche erfahre ich wahnsinnig viel über Wien (und die Wiener), was ich ohne Nebenjob wahrscheinlich nicht mitbekommen hätte. Und das beste: ich suche mir meine Themen selbst aus! In den vergangenen drei Monaten habe ich sechs Artikel verfasst und vor zwei Wochen wurden die Themen für die kommenden drei Monate festgelegt – allesamt Vorschläge von mir. So macht das Arbeiten Spaß! Ich freue mich schon auf die Recherche der einzelnen Themen. Für den ein oder anderen Artikel werde ich auch selbst wieder aktiv und probiere aus, worüber ich später berichte. Daher hab ich gerade die Reihenfolge der Artikel festgelegt, damit ich rechtzeitig mit meinen Recherchen beginnen kann.

Läuft noch

Das bezieht sich nicht nur auf die Jobs sondern vor allem auf den Sport. Vor einigen Monaten habe ich ja das Laufen für mich entdeckt und es macht immer noch Spaß. Bis auf wenige Ausnahme war ich jede Woche mindestens einmal laufen. Hätte mir das vor einem Jahr jemand gesagt, ich hätte es nicht geglaubt. Seit fast acht Jahren gehe ich so regelmäßig wie möglich ins Fitnessstudio – ich bin dem Sport also nicht ganz abgeneigt – Laufen war aber nichts, das ich freiwillig gemacht hätte. Mittlerweile habe ich Gefallen daran gefunden, mit Musik im Ohr (und manchmal Hund an der Leine) gedankenverloren durch die Gegend zu laufen.

An die Nähmaschine, fertig, los

Genäht wird momentan etwas weniger. In den kommenden Tagen wird wieder mal eine Mutter-Kind-Pass-Hülle gefertigt. Und auch eine Wickeltasche, auf die ich mich schon sehr freue. Für Weihnachten muss unbedingt noch ein Turnbeutel für meinen Neffen her. Für seinen ersten Geburtstag nächstes Jahr habe ich dank zweier Freundinnen auch bereits eine Idee – ich denke das wird aber ein größeres Projekt werden. Damit muss ich unbedingt zeitgerecht anfangen. Ich werde als von Jänner bis März an nichts anderem nähen. 😀

Vor einiger Zeit habe ich euch einen kleinen Beitrag über meine Halstücher für Kleinkinder (inklusive passender Haube) online gestellt – wer’s noch nicht gesehen hat kann hier nachlesen. 🙂

Und weiter?

Die nächsten Wochen und Monate wird mal alles weitergehen wie bisher. Ich schreibe, lese, laufe, nähe und dazwischen genieße ich das Leben – das darf auf keinen Fall zu kurz kommen. 🙂 Manchmal muss man seine Prioritäten überdenken und bei Bedarf neu reihen. Vor allem wenn man über einen längeren Zeitraum unzufrieden ist sollte man sein Leben in die Hand nehmen und etwas dagegen tun. Und wenn’s dann besser ist: einfach mal genießen!

„Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt“ (Colette)

Halstücher dienen bei kleinen Kindern nicht nur zum Schutz vor Kälte. Auch wenn die ersten Zähne im Anmarsch sind und spucken die neue Lieblingsbeschäftigung ist, braucht man Hilfsmittel, um das Kind nicht alle zwei Stunden umziehen zu müssen. Für die verschiedenen Situationen kann man verschiedene Halstücher verwenden.

Für den Herbstspaziergang greift man zum flauschigen Halstuch, für drinnen als Sabberlatz reicht ein dünner Stoff.

Meine Halstücher sind aus Jerseystoff bzw aus Jerseystoff und Alpenfleece. Für den Verschluss verwende ich Druckknöpfe. Im Klettverschluss könnten sich die Haare verfangen, was für die Kinder recht unangenehm ist.

Theoretisch können die Halstücher auch gewendet werden, jedoch ist der Jerseystoff so süß (und passt meist auch zur Haube), sodass man diesen ungern auf die Unterseite dreht. 🙂

Haube grau mit Halstuch
Haube aus Alpenfleece mit grau-weißem Halstuch aus Jersey und Alpenfleece
Haube und Halstuch
Halstuch aus Jersey mit passender Haube aus Jerseystoff
Landschaft
Einfach mal nichts tun, rausgehen und die Natur genießen

 

Heute hab ich nicht’s gemacht. Also, ich war arbeiten und hab einiges weitergebracht, habe gekocht und vorgekocht, meinen nächsten Artikel korrigiert und abgeliefert und gleich wird noch die frisch gewaschene Wäsche aufgehängt. Hm, vielleicht war ich ja gar nicht sooo faul…

Aber selbst wenn – manchmal braucht man das! Selbst die größte Motivation lässt irgendwann mal nach. Und dann darf man sich Ruhetage mit gutem Gewissen gönnen. Ich hatte am Samstag meinen ersten „Faulenztag“ seit langem. Das Einzige, das für diesen Tag vereinbart war, war ein Termin beim Frisör am späten Nachmittag. Vormittag und Nachmittag hatte ich gedanklich durchgeplant – aber nur sehr grob. Dennoch habe ich einiges geschafft. Ich war also auch da nicht so tatenlos wie es sich im Nachhinein anfühlt. Aber ich habe – wie heute – keinen Sport gemacht. An solchen Tagen fühle ich mich irgendwie grundsätzlich faul. 😀 Noch dazu war ich an diesem Tag allein. Ich musst mich also mit niemandem abstimmen (ausser mit der Frisörin – was für mich eh schwierig genug ist) – das vermittelt ein Gefühl von Unabhängigkeit und ist zwischendurch manchmal ganz angenehm.

Am Samstag habe ich mein Vorhaben für den heute finalisierten Artikel für meinen Nebenjob abgeschlossen. Er enthält mehrere Fotos und ich habe sie alle selbst geschossen. Dafür habe ich mich extra auf den Weg gemacht. Das Schöne an meinem Nebenjob ist nicht nur, dass ich selbst die Stadt dadurch besser kennen lerne, sondern auch, dass ich Dinge mache/Orte besuche, die ich so wahrscheinlich nicht gesehen oder gemacht hätte.

Nach meiner Foto-Tour (und der Erkenntnis, dass ich mit der Orientierung in der Stadt manchmal noch zu kämpfen habe) war ich shoppen. Ja, shoppen. Ich. Und ja, an einem Samstag. Und es war wider erwarten stressfrei. Ihr werdet mich gleich auslachen, aber ich shoppe gerne am Westbahnhof. Warum? Weil sich der Rest der Welt auf der Mariahilfer Straße gegenseitig die Umkleidekabinen wegschnappt und mich so am Westbahnhof keine Menschenmassen nerven. Ich hab zwar nicht das bekommen was ich gesucht habe, dafür ein paar andere Teile. Und wenn Freundinnen von ihrer letzten Shoppingtour berichten, muss ich endlich nicht mehr angestrengt darüber nachdenken, ob ich heuer überhaupt schon Kleidung gekauft habe. Shoppen gehört nicht unbedingt zu meinen Hobbys. Also, Klamotten. Für eine Shoppingtour durch den Baumarkt bin ich jederzeit zu haben. 😀 Abends habe ich mich dann noch an die Nähmaschine gesetzt und etwas Neues ausprobiert. Dazu folgt demnächst wieder mal ein Beitrag bei meinen Projekten. 🙂

Zwischen den zwei nichts-getan-Tagen lagen dafür zwei sehr produktive Tage. Am Sonntag war ich morgens laufen und habe nachmittags den Großteil des Artikels verfasst. Und gestern war ich (nach der Arbeit natürlich) hochmotiviert im Fitnessstudio und habe abends den Artikel fertiggestellt.

Fürchtet euch nicht vor Tagen, an denen die Motivation etwas gering ist. Wenn ihr das, was ihr tut, gerne macht, dann kommt die Motivation von ganz alleine wieder. Und wenns etwas länger dauert, bis die Motivation wieder kommt, dann sorgt für etwas Abwechslung! Macht etwas, das ihr vorher noch nie gemacht habt. Probiert eine andere Sportart aus, versucht es mit neuen Aktivitäten oder trefft spontan eure Freunde. Noch nicht genügend Inspiration? Hier ein paar Anregungen, wie ihr eure Motivation zurückbekommt.

Welcome back, Motivation – To-Do-Liste

  • neue Sportart ausprobieren (bei mir ist es das Laufen, das mittlerweile 1x pro Woche fixer Bestandteil ist)
  • neue Aktivitäten unternehmen (zB eine Ausstellung oder ein Konzert besuchen)
  • Freunde treffen (und sich von ihrem Tatendrang inspirieren lassen)
  • Motivationsbücher lesen (oder Biografien von inspirierenden Menschen)
  • Überlegen, was man gerne machen würde – und dann einfach machen (zB ein neues Hobby aneignen oder eine Weiterbildung anfangen)
  • nicht von anderen runterziehen lassen (Die Kollegin/der Nachbar/der Postler ist schlecht gelaunt? Nicht dein Problem 😉 Kein Grund auch gleich schlecht drauf zu sein!)
  • gute Musik hören
  • in Erinnerungen schwelgen und überlegen, woher man bisher die nötige Motivation erhalten hat
  • ausmisten – und zwar alles, was sich negativ aufs Leben und die Stimmung auswirkt
  • feiern gehen (ja, es wird mit zunehmendem Alter etwas anstrengender: die Couch zieht einen magisch an und die Angst vorm Tag danach ist mittlerweile auch berechtigt 😀 aber wenn man sich mal aufgerafft hat und unterwegs ist, dann macht es auf jeden Fall Freude und bringt eine schöne Abwechslung)

Und wenn alles nichts hilft: kein Stress. Manchmal kommen die zündenden Ideen gerade dann, wenn man nicht damit rechnet. Einfach mal mit einem gemütlichen Spaziergang starten. Die Bewegung wirkt sich positiv auf die Stimmung auf und vielleicht kommt die Motivation dann plötzlich von ganz alleine wieder. Manchmal brauchts auch zwei Spaziergänge. 😉

Kalender
Gute Planung erleichtert mir den Alltag

 

Viele verbinden Arbeiten bzw Arbeiten gehen mit nervigen Kollegen, monotonen Tätigkeiten, unfreundlichen Kunden oder langweiligen Besprechungen. Wahrscheinlich gibt es im Leben jedes erwachsenen Menschen mal solche Phasen. Nur andauern sollten sie nicht, sonst macht das Leben nämlich keinen Spaß mehr. In solchen Fälle sollte unter Umständen ein Jobwechsel in Betracht gezogen werden. Vielleicht auch gleich ein Branchenwechsel, wenn man an seiner Arbeit überhaupt nichts Gutes mehr findet.

Auch ich habe zwischendurch mal Phasen, in denen nicht alles so viel Freude bereitet. Oft kommen verschiedene Faktoren zusammen und schon finde ich alles und jeden doof. Zum Glück bin ich davon aktuell sehr weit entfernt. 🙂 Bis auf meinen akuten Herbstblues macht das Leben momentan nämlich sehr viel Spaß. Das Lernen für das Fernseminar läuft ganz nebenbei einfach mit. Meistens lese ich während ich im Fitnessstudio am Ergometer strampel. Damit möglichst viel im Gedächtnis bleibt lese ich die Lektionen mindestens zweimal. Für die Übungen muss ich mir dann allerdings zuhause Zeit nehmen, die klappen während dem Sport nämlich nicht. 🙂 Mein neu erlangtes Wissen kann ich auch in meinem Job anwenden, was mich extrem motiviert. Vor allem freue ich mich, dass wirklich viele Infos im Gedächtnis bleiben und das ein oder andere schon praktisch zur Anwendung kommen konnte. Das Wissen reicht aber auf jeden Fall jetzt schon für gelegentliche Klugscheißer-Tipps für die Kollegen. 😀

Für meinen Nebenjob bin ich momentan fleißig am Recherchieren für die nächsten Artikel. Was mich besonders freut ist die Unterstützung in meinem Freundeskreis. Neben Ratschlägen und Statements zu bestimmten Themen werde ich auch bei „vor Ort“-Recherchen begleitet. Mit Freunden an seiner Seite macht das Ganze gleich doppelt Spaß. An dieser Stelle ein großes DANKE, falls ihr das hier lest. Wovon ich ausgehe. 😀 Unsere Freundschaft verpflichtet euch ja quasi dazu! 😉

Zum Thema Sport gibt’s auch Neuigkeiten. Als bekennender Anti-Jogger habe ich letztes Wochenende aus Zeitnot, Bewegungsmangel, überdurchschnittlicher Motivation und einem Anflug von Verwirrtheit tatsächlich eine Lauf-Session eingelegt. Und was soll ich sagen: es war toll! Aufgrund einer Verkühlung habe ich (eher unfreiwillig) eine einwöchige Pause im Fitnessstudio eingelegt. Nach ein paar Tagen habe ich meine schlechte Laune aber selbst nicht mehr ausgehalten. Für Krafttraining fühlte ich mich noch nicht fit genug und daher war ich nochmal eine Runde laufen. Diesmal noch länger und noch weiter. Das Gefühl, wenn man sich nach einer Stunde Joggen völlig erledigt aber glücklich nach Hause schleppt, ist einfach großartig. Daher habe ich beschlossen, das Laufen in mein Training einzubauen und künftig mindestens einmal pro Woche die Laufschuhe zu schnüren.

Was wurde aus dem Nähen? Aktuell gibt es einige Wünsche aus dem Bekanntenkreis, die ich in nächster Zeit sehr gerne erfülle. Diese Woche habe ich auch wieder eines meiner Projekte online gestellt: meine kuschelige Haube, mit der die Kleinsten wohlig warm durch den Winter kommen. Momentan ist – Dank eines Wunsches – auch ein zweites Modell in Planung. Wie immer, wenn etwas Neues ansteht, würde ich am liebsten sofort loslegen. Also werde ich voraussichtlich am Wochenende gleich ein Probestück nähen. Wie praktisch, wenn die Praxistauglichkeit dann auch gleich innerhalb der Familie getestet werden kann. 🙂

Auch wenn meine Tage manchmal ein paar Stunden zu wenig haben, bin ich gerade sehr froh wie sich alles fügt und ergibt. Ich möchte gar nicht viel hinterfragen und überlegen, wie sich das neben meinem Job alles unterbringen lässt. Momentan versuche ich die Dinge so gut wie möglich zu planen. Das gelingt mal gut, mal weniger gut. Und wenn ich merke, dass ich etwas übersehen habe oder Unvorhergesehenes meinen Plan über den Haufen wirft, dann macht sich das meistens an meiner Laune bemerkbar. Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die sich selbst mit den Worten „ich bin spontan und lebe in den Tag hinein“ beschreiben. Das Gegenteil passt eher zu mir. 😀 Ich sollte da vielleicht etwas an mir arbeiten. Mal schnell im Kalender nachsehen, wann ich dafür Zeit habe…

Haube
Die flauschige Haube schützt im Herbst vor einer Erkältung

 

Wie die Zeit vergeht – plötzlich steht der Herbst vor der Tür. Und bald naht auch der Winter. Es wird wieder Zeit für Schal, Handschuhe und Haube. Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich durch Zufall die Näh-Idee für eine Haube. Der passende Stoff war schnell gefunden: Alpenfleece (65% Polyester, 35% Baumwolle) in einer schönen grau-blau/türkisen Farbkombination. Die Innenseite ist kuschelig warm und schützt den Kopf vor Kälte und Wind. Zwei Knoten zieren die Haube und lassen die Kleinen damit besonders süß wirken. 🙂

Nach wenigen Wochen waren alle Kinder im Verwandten- und Bekanntenkreis mit einer neuen Haube ausgestattet. Und alle Erwachsenen verzückt. 😉

Anfragen aus dem Bekanntenkreis haben mich dazu veranlasst, heuer einen neuen Schnitt auszuprobieren. Es hat nicht lange gedauert und ich habe einen passenden Schnitt gefunden. Die Haube kann als Beanie (hinten etwas länger) genäht werden, bei Kleinkindern gefällt mir das aber nicht, daher habe ich für meinen Neffen die Haube ohne „Verlängerung“ genäht. Verwendet habe ich Fleecestoff mit knuffigen Nilpferden. 🙂

 

Haube
Haube mit Nilpferd-Fleecestoff

Bloggen

Aufmerksame Leser werden sich gewundert haben, warum ich plötzlich über einen Nebenjob auf unselbständiger Basis berichte. Seit mittlerweile zwei Jahren schwärme ich euch vor, irgendwann nebenbei selbständig zu sein. Was soll ich sagen – es kam anders. 🙂

Vor einigen Monaten habe ich euch erzählt, dass ich ganz spontan auf eine Anzeige reagiert habe. Ihr wisst schon, der Text für die Kochschulen-Website. Eine Antwort auf meinen Probetext habe ich nie erhalten. Diesmal war es anders. Ganz anders.

Vor einigen Wochen habe ich nachmittags die Anzeige für eine Blogger-Suche gesehen. Die Anforderungen haben mich sofort angesprochen. Also habe ich wieder mal spontan gehandelt und mich mit einem meiner Texte beworben. Nur wenige Tage später habe ich auch schon eine Antwort erhalten. Ich durfte einen weiteren Probeartikel – passend zum Thema – übermitteln. Auch der gefiel – ich freute mich sehr. Nach einem persönlichen Kennenlernen wurde vereinbart, dass ich ab September gemeinsam mit anderen Bloggern Beiträge für die Website schreibe.

Seit heute bin ich also im Team und arbeite bereits an meinem ersten Text. Das Ganze läuft über WordPress – wie mein Blog. Ich bin sehr froh, dass ich damit bereits Erfahrung habe. Es ist zwar nicht wirklich schwer zu verstehen, macht den Einstieg aber definitiv einfacher. Die Angst, versehentlich einen falschen Knopf zu drücken und alles unwiderruflich zu löschen, ist auf jeden Fall geringer als beim Start meines Blogs.

Und was ist mit der Selbständigkeit? Die ist etwas in die Ferne gerückt, aber immer noch das große Ziel. Denn momentan läuft ja auch mein Fernseminar, das etwas Aufmerksamkeit und Zeit benötigt. Ich freue mich aber, dass ich das Gelernte gleich versuchen kann umzusetzen. Zusätzlich bekomme ich Feedback zu meinen Beiträgen, was für meine Weiterentwicklung sehr wichtig ist.

Meine Aktivität auf der Texter-Plattform wird in nächster Zeit etwas abnehmen. Mittlerweile habe ich erfolgreich 18 Texte geliefert. Die letzten zwei waren direkte Beauftragungen von einem Auftraggeber, für den ich bereits drei Texte geschrieben habe. Obwohl die Themen gar nicht zu 100% meinen Interessen entsprochen haben, war ich mit den Ergebnissen doch recht zufrieden. Der Auftraggeber offenbar auch. 🙂

Jetzt freue ich mich aber auf meine neue Aufgabe – und Themen, die ich zum Großteil selbst vorschlagen kann und die mir zu 100% liegen. Das wirkt sich hoffentlich auf die Qualität meiner Texte positiv auf.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und berichten, wie es mir mit meiner neuen Nebenbeschäftigung ergeht.


Neben der Möglichkeit, sich nebenbei selbständig zu machen, kann man zusätzlich zu seinem Beruf auch einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. So kann man ohne großem Risiko sein Hobby zum Beruf machen und sich zusätzlich eine Kleinigkeit dazu verdient. Das kann allerdings steuerliche Auswirkungen haben. Worauf ist zu achten?

Sozialversicherung

Die monatliche Grenze einer geringfügigen Beschäftigung liegt bei EUR 425,70 (Stand 2017). Liegt das Gesamteinkommen einer Person – also alle Gehälter summiert – über dieser Grenze, so wird für das geringfügige Einkommen ebenfalls eine Sozialversicherung fällig. Diese beträgt 14,62% des geringfügigen Einkommens und wird in Form einer Nachforderung fällig. Übersteigt das monatliche Einkommen der Nebenbeschäftigung die Geringfügigkeitsgrenze, wird die Sozialversicherung automatisch jedes Monat abgezogen.

Aufgrund der Unfallversicherung, die auch bei geringfügig Beschäftigten schlagend wird, wird die Sozialversicherung aufmerksam und meldet sich bei zwei (oder mehr) Dienstverhältnissen im Folgejahr automatisch. Achtung: die Nachforderung kann im Jahr der Zahlung in der Arbeitnehmerveranlagung berücksichtigt werden!

Steuerliche Auswirkung

Für die jährliche Berechnung der Steuer werden alle Löhne und Gehälter (ausgenommen Sonderzahlungen) summiert. Von diesem Betrag werden Sozialversicherungsbeiträge und unter Umständen weitere Ausgaben abgezogen. Diese weiteren Ausgaben können zB Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen oder Werbungskosten sein. Liegt der Restbetrag unter EUR 12.000,- ist mit keiner Steuernachforderung zu rechnen. Übersteigt der Betrag diese Grenze, kann es zu einer Nachforderung kommen.

Pflichtveranlagung: Die Verpflichtung zur Durchführung einer Arbeitnehmerveranlagung besteht, wenn aus zwei oder mehr Dienstverhältnissen ein steuerpflichtiges Jahreseinkommen von mehr als EUR 12.000,- erreicht wird.

https://www.arbeiterkammer.at/Arbeitsverhaeltnis_und_geringfuegige_Beschaeftigung.html

https://www.arbeiterkammer.at/Zwei_oder_mehr_Arbeitsverhaeltnisse.html

Zuverdienst auf Werkvertragsbasis

Arbeitnehmer können auch auf Basis eines Werkvertrages etwas dazu verdienen. Der Arbeitnehmer (Werkvertragsnehmer) arbeitet in diesem Fall selbständig für den Werkbesteller. Ein Werkvertrag zeichnet sich folgendermaßen aus:

  • Ist auf Erfolg ausgerichtet
  • Es besteht keine persönliche Arbeitspflicht
  • Der Werkvertragsnehmer verwendet eigene Arbeitsmittel
  • Der Werkvertragsnehmer ist nicht in die Organisation des Werkbestellers eingebunden
  • Der Werkvertragsnehmer ist nicht persönlich und wirtschaftlich abhängig

Sozialversicherung

Das Einkommen ist bei der Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft zu melden. Liegt der Gewinn eines Jahres unter EUR 5.108,40 entsteht keine Steuerpflicht für das Einkommen aus selbständiger Tätigkeit. Tritt eine Steuerpflicht ein, kommen folgende Steuersätze zur Anwendung (Stand 2017):

  • 18,5% für Pensionsversicherung
  • 7,65% für Krankenversicherung
  • 1,53% für Betriebliche Mitarbeiter und Selbstständigenvorsorge
  • EUR 9,33 für Unfallversicherung

Steuerliche Auswirkung

Übersteigt das steuerpflichtige Einkommen die Jahresgrenze von EUR 12.000,- gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Ein Gewinn bis EUR 730,- kann im Rahmen der selbständigen Tätigkeit steuerfrei dazu verdient werden
  • Ein Gewinn zwischen EUR 730,- und EUR 1.460,- muss zur Gänze angegeben werden, jedoch ist nur jener Teil steuerpflichtig, der EUR 730,- übersteigt
  • Ein Gewinn über EUR 1.460,- ist voll steuerpflichtig

Eine Einkommensteuererklärung wird fällig, wenn das Jahreseinkommen EUR 12.000,- oder der Gewinn aus der selbständigen Tätigkeit EUR 730,- übersteigt.

https://www.arbeiterkammer.at/Arbeitsverhaeltnis_und_Werkvertrag.html

Zuverdienst mittels freiem Dienstvertrag

Im Gegensatz zum Werkvertrag, der sich auf ein bestimmtes Werk bezieht, wird ein freier Dienstvertrag für eine bestimmte Zeit abgeschlossen. Arbeitet man auf Basis eines freien Dienstvertrages, ist man für die Besteuerung des Einkommens selbst verantwortlich. Die Tätigkeit gilt steuerrechtlich als selbständige Tätigkeit.

Es findet keine Einbindung in die Organisation statt. Eine Berufung auf einen Mindestlohn oder Kollektivvertrag ist in diesem Fall nicht möglich. Auch das Arbeitsrecht und dessen Schutzbestimmungen (zB Urlaubsanspruch) sind hier nicht wirksam.

Sozialversicherung

Wie bei einem regulären Arbeitsverhältnis werden die Beiträge laufend in Abzug gebracht. Ausnahme: geringfügiger freier Dienstvertrag. Hier gelten dieselben Regelungen wie bei einer „normalen“ geringfügigen Beschäftigung.

Steuerliche Auswirkung

Dieselben Bestimmungen wie beim Werkvertrag kommen zur Anwendung. Sowohl was die Besteuerung betrifft, als auch die Verpflichtung zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung.

https://www.arbeiterkammer.at/Arbeitsverhaeltnis_und_freier_Dienstvertrag.html


Mein Erlebnis von gestern bringt mich wieder mal zu einem rechtlichen Thema. Allgemeine Geschäftsbedingungen – kein Muss aber definitiv ein Soll.

Folgende Situation: ich habe auf meiner Texter-Plattform einen Auftrag angenommen, der bis gestern Morgen (09:00 Uhr) übermittelt werden musste. Vorgestern Abend habe ich also den Text in der Plattform abgespeichert und wollte ihn – wie üblich – am nächsten Morgen vor dem Absenden nochmal Korrekturlesen und bei Bedarf Änderungen vornehmen. Aktuell bin ich auf meiner alljährlichen Sommerurlaubswoche im Waldviertel. Seit es Festnetzinternet im Haus gibt bekomme ich von der Welt außerhalb des Ortes auch was mit. Und ich habe die Freiheit Texte zu verfassen. Nicht nur fürs Übermitteln sondern vor allem für die Recherche benötige ich das Internet.

Also, ich stehe trotz Urlaub um 07:00 Uhr auf. Der Morgen war im Kopf bereits geplant: Katzen füttern, Hund füttern, mich füttern und dabei Text lesen. Am Vorabend habe ich bis zum Schlafen gehen das Internet am Smartphone genutzt. Über Nacht habe ich die Internetverbindung wie üblich deaktiviert. Morgens (um das Aufstehen etwas hinauszuzögern) wollte ich noch unter der Bettdecke ein bisschen im Netz surfen. Also WLAN an und Browser auf. Und: nichts. Hm, komisch…

Ich kraxel also aus dem Bett und inspiziere das Modem. Ich hatte das Gefühl, dass die Tage davor etwas mehr Lichter blinkten. Konnte aber nicht genau sagen, welches mir fehlte. Ich drehte ab, steckte ab, steckte an, drehte auf. Nichts. Ich holte das Tablet („vielleicht liegt’s ja am Smartphone“) – nichts. Seltsam. Plötzlich fiel mir mein Text wieder ein. Mittlerweile war es weit nach sieben Uhr. Hund und Katzen mussten sich etwas mit dem Frühstück gedulden, denn ich hatte jetzt andere Sorgen. Etwas nervös suchte ich im Haus einen Platz, an dem ich mit meiner normalen Smartphone-Internetverbindung surfen konnte. Der Plan war klar: Internetproblem mit Hilfe des Internets beheben. Erkennt ihr die Ironie der Geschichte? 🙂

Das Internet auf meinem Smartphone verriet mir, welche Lampe leuchten sollte – es aber nicht tat. Egal was ich auch versuchte. Mittlerweile war es weit nach acht Uhr. Um neun musste mein Text beim Auftraggeber sein. Es blieb mir also nichts anderes übrig als im Schlafgewand nach draußen zu gehen und im Garten einen Platz zu suchen, an dem die Internetverbindung am Smartphone nicht alle zwei Minuten abbricht. Schließlich habe ich einen Platz gefunden, den Text – den ich glücklicherweise bereits abgespeichert hatte – überflogen und etwas unzufrieden kurz vor neun Uhr abgegeben. (Anmerkung der Redaktion: Der Text wurde erfreulicherweise mit überdurchschnittlicher Bewertung angenommen.)

Was will ich euch damit sagen? Bereitet euch auf solche Situationen vor! In meinem Fall wär es kein all zu großer Verlust gewesen. Wobei, ich hätte ungern eine schlechte Bewertung wegen Nichteinhaltung der Frist bekommen. Schon gar nicht wär ich damit heute in die nächsthöhere Kategorie aufgestuft worden. Bin etwas stolz auf mich. 🙂

Ist man allerdings selbständig und versäumt eine Frist, kann das anders enden. Auch wenn viele Kunden wahrscheinlich kein Problem damit haben, wenn der Text einen Tag später übermittelt wird. Kritische Kunden könnten – berechtigterweise – den Auftrag platzen lassen und künftige Aufträge anderweitig vergeben. Das würde bedeuten, dass die investierte Zeit umsonst war und natürlich auch, dass keine Zahlung folgt. Um das zu verhindern bzw um zumindest die investierte Zeit erstattet zu bekommen, sollten solche Fälle in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geregelt werden. Ich rate zur Verwendung von AGBs.

AGBs sind kein Muss, für mich aber definitiv ein Soll. Es gibt mittlerweile für viele Branchen Vorlagen im Internet. Allgemeine Infos zum Thema AGB findet ihr auf der Seite der Wirtschaftskammer.

Wichtig zu wissen: Die Existenz von AGB alleine reicht nicht. Den AGBs muss im Prozess des Vertragsabschlusses zugestimmt werden. Das bedeutet, dass AGB, die erstmalig auf der Rechnung erwähnt werden, keine Gültigkeit haben.

Bei der Erstellung der AGB bzw der Adaptierung eines Musters sollten alle Eventualitäten bedacht werden und soweit wie möglich festgehalten. In meinem Fall würde mich ein Punkt in den AGB retten, der besagt, dass bei Fremdverschulden dem Kunden mitzuteilen ist, dass die Frist nicht eingehalten werden kann und dann in beiderseitigem Einvernehmen eine Fristverlängerung vereinbart wird.

Fremdverschulden? Was war da los? Wie sich rausstellte hatte der Anbieter des Festnetzinternets versehentlich (?!) die Leitung deaktiviert. Vorige Woche wurde ein Handyvertrag gekündigt – offenbar nahm man das als Anlass, um auch das Festnetzinternet abzudrehen. Mir wurde schnelle Behebung versprochen. Drei Telefonate, drei verstörende Gespräche mit der Computerstimme, die jetzt die Auswahl per Tastendruck ersetzt (ersetzen sollte…die Stimme und ich haben so oft aneinander vorbeigeredet, dass letztlich doch die Auswahl per Tastendruck aktiviert wurde), 5 Entschuldigungen und 24 Stunden später war ich heute Vormittag also wieder online. Und habe eine Lektion fürs Leben mitgenommen. 😀

Infos zu AGBs: https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/Was_Sie_bei_AGB_beachten_sollten.html