Wie schon ein paar mal erwähnt, habe ich heuer ein etwas umfangreicheres Bastelprojekt umgesetzt – nämlich mein erstes Buch. Es war ein Geschenk an meine Neffen und ist zu 100% handgefertigt. Deswegen bin ich sehr stolz darauf, auch wenn es doch an manchen Stellen noch Luft nach oben gibt.

Begonnen habe ich damit, mir die Geschichte und die Charaktere zu überlegen. Aufgrund meiner Vorliebe für Otter war von Beginn an klar, dass die Hauptfigur ein Otter sein wird. Die drei Freunde des kleinen Otter sind ebenfalls Tiere.

Das Buch ist eine Mischung aus Geschichts- und Fühlbuch. Jede Seite beinhaltet einen Reim und etwas zum Fühlen. Meist das Fell eines der Tiere, manchmal auch Blumen oder Bäume. Die Bilder sind mit Buntstiften handgezeichnet. Es gibt insgesamt 10 Seiten, wovon jeweils zwei zusammengeklebt sind. Um dazwischen Platz für den Fühlstoff zu schaffen, befindet sich zwischen den Seiten ein schmaler Rand aus Moosgummi.

Das Cover besteht aus eingebundenem Karton, der von Buchleinen zusammengehalten wird. Der Stoff zum Beziehen wurde vor dem Kleben bestickt. Beim nächsten Buch muss der Cover-Stoff aber auf jeden Fall dünner sein, da die Nieten für die Ringbuchmechanik fast zu kurz waren und zusätzlich mit Superkleber befestigt werden mussten.

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Projekt und darauf, meine Kritikpunkte dann besser machen zu können. 🙂

Cover
Das Buch von aussen: Flauschig 🙂

 

Seiten
Zwischen den Seiten befindet sich Moosgummi um Platz für den Fühlstoff zu schaffen

 

Innenseite
Die Seiten bestehen aus einem Reim, handgemalten Zeichnungen und etwas zum Fühlen. In diesem Fall der Bauch des Bärs.

 

Kirschkernkissen

Wer kennt es nicht: nach einem ausgiebigen Spaziergang im Herbst kommt man oft etwas durchgefroren nach Hause. Jetzt hilft nur ein warmes Getränk – und ein Kirschkernkissen. Einfach schnell in der Mikrowelle erwärmen und rankuscheln.

Auch als Geschenk machen sich die Kissen gut – besonders, wenn sie individuell verziert oder beschriftet sind. Die Kerne einfach in Form eines Kissens einnähen und anschließend einen Überzug dafür anfertigen. Den Stoff des Überzuges vorm Zusammennähen noch besticken, dann wird das Kissen zu einem wunderbaren Einzelstück.

Achtung: nicht alle Materialien sind für die Mikrowelle geeignet! Daher Verschlüsse am besten weglassen und den Überzug so nähen, dass die beiden Stoffenden auf der Rückseite überlappen und das Kissen nicht rausrutschen kann.

Für Mütter mit kleinen Kindern ist die große Tasche mit allen möglichen Utensilien ein ständiger Begleiter. Flasche, Schnuller, Stoffwindel, Wechselgewand, Spielzeug und vieles mehr findet man in der Tasche. Irgendwo dazwischen entdeckt man auch Feuchttücher und Windeln – wenns schnell gehen muss und das Kind wegen der vollen Windel schon raunzt, bleibt oft keine Zeit um lange zu suchen. Mit einem Griff sollte das Nötigste parat sein.

Dafür wurden Wickeltaschen erfunden, in denen die wichtigsten Wickelutensilien Platz finden. Mit einem Griff in die Tasche hat man alles was man braucht und muss zB im Restaurant oder Kaufhaus nicht die ganze Tasche in den Wickelraum mitschleppen.

Näht man die Wickeltasche selbst, ist man bei den Fächern sehr flexibel. Zwei große Fächer – eines für die Feuchttücher und eines für die Windeln oder doch lieber ein großes und ein kleines Fach? Alles möglich 🙂

 

Wickeltasche
kleinere Wickeltasche mit großen Fach für Feuchttücher und einem Fach für Kleinigkeiten

 

Wickeltasche
Größere Wickeltasche (unbefüllt)

 

Wickeltasche
Größere Wickeltasche befüllt mit Feuchttüchern und Windeln

 

Halstücher dienen bei kleinen Kindern nicht nur zum Schutz vor Kälte. Auch wenn die ersten Zähne im Anmarsch sind und spucken die neue Lieblingsbeschäftigung ist, braucht man Hilfsmittel, um das Kind nicht alle zwei Stunden umziehen zu müssen. Für die verschiedenen Situationen kann man verschiedene Halstücher verwenden.

Für den Herbstspaziergang greift man zum flauschigen Halstuch, für drinnen als Sabberlatz reicht ein dünner Stoff.

Meine Halstücher sind aus Jerseystoff bzw aus Jerseystoff und Alpenfleece. Für den Verschluss verwende ich Druckknöpfe. Im Klettverschluss könnten sich die Haare verfangen, was für die Kinder recht unangenehm ist.

Theoretisch können die Halstücher auch gewendet werden, jedoch ist der Jerseystoff so süß (und passt meist auch zur Haube), sodass man diesen ungern auf die Unterseite dreht. 🙂

Haube grau mit Halstuch
Haube aus Alpenfleece mit grau-weißem Halstuch aus Jersey und Alpenfleece
Haube und Halstuch
Halstuch aus Jersey mit passender Haube aus Jerseystoff
Haube
Die flauschige Haube schützt im Herbst vor einer Erkältung

 

Wie die Zeit vergeht – plötzlich steht der Herbst vor der Tür. Und bald naht auch der Winter. Es wird wieder Zeit für Schal, Handschuhe und Haube. Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich durch Zufall die Näh-Idee für eine Haube. Der passende Stoff war schnell gefunden: Alpenfleece (65% Polyester, 35% Baumwolle) in einer schönen grau-blau/türkisen Farbkombination. Die Innenseite ist kuschelig warm und schützt den Kopf vor Kälte und Wind. Zwei Knoten zieren die Haube und lassen die Kleinen damit besonders süß wirken. 🙂

Nach wenigen Wochen waren alle Kinder im Verwandten- und Bekanntenkreis mit einer neuen Haube ausgestattet. Und alle Erwachsenen verzückt. 😉

Anfragen aus dem Bekanntenkreis haben mich dazu veranlasst, heuer einen neuen Schnitt auszuprobieren. Es hat nicht lange gedauert und ich habe einen passenden Schnitt gefunden. Die Haube kann als Beanie (hinten etwas länger) genäht werden, bei Kleinkindern gefällt mir das aber nicht, daher habe ich für meinen Neffen die Haube ohne „Verlängerung“ genäht. Verwendet habe ich Fleecestoff mit knuffigen Nilpferden. 🙂

 

Haube
Haube mit Nilpferd-Fleecestoff

Ich denke, spätestens wenn eine werdende Mutti den Mutter-Kind-Pass in Händen hält wird ihr bewusst, welch aufregende Monate auf sie zukommen. So schön die Monate für die Mütter in spe auch sind, so anstrengend sind sie für den Mutter-Kind-Pass. Die restliche Zeit der Schwangerschaft verbringt er in den Tiefen der weiblichen Handtasche und darf auch nicht in Ruhestand gehen, wenn der Nachwuchs dann da ist. Denn auch die weiteren Untersuchungen werden im Mutter-Kind-Pass eingetragen. Und zwischen Geldbörse, Handy und Autoschlüssel hat er’s nicht immer leicht in der Handtasche. Hinzu kommt die furchtbare gelbe Farbe, die er seit gefühlten 100 Jahren hat. Man muss die Farbe ja nicht wie bei der Vignette jährlich wechseln, aber eine Anpassung könnte man schon mal vornehmen. Bis das aber soweit ist, zeige ich euch, wie ihr selbst eine individuelle Hülle für euren Pass schneidern könnt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich für eine bunte Variante mit aufgenähter Applikation entschieden. Man kann diese Hüllen auch zusätzlich mit einer Lage Volumenvlies füttern, dann wird das ganze etwas „wuchtiger“. Über diese Hüllen passt übrigens noch der durchsichtige Kunststoffumschlag, den manche dazu bekommen. So bleibt die neue, selbst genähte Hülle auch lange schön und sauber. Falls ihr keine Kunststoffhülle habt, die Stoffhülle einfach zwischendurch mal waschen. Und ansonsten einen eher dunkleren Stoff wählen, dann sieht man es nicht, wenn der Stoff mit der Zeit Abnutzungserscheinungen hat. 🙂

Also, hier meine Anleitung – der Zeitaufwand ist nicht groß! Nur Mut, die Arbeitsschritte sind sehr einfach gestaltet und mit etwas Geduld kommt am Ende was sehr schönes dabei raus!

Was wird benötigt?

Stoff – hier ist alles erlaubt! Sowohl von der Stoffart wie auch von der Farbe. Nehmt was euch gefällt und kombiniert wie es euch gefällt. Eine Applikation zum Aufnähen (wer mag). Das wars auch schon mit den Besorgungen, alles andere hat man – wenn man öfter mal näht – sowieso daheim (Nähseide, Stecknadeln, Maßband/Lineal, Stift). Für alle Näharbeiten unerlässlich ist ein Bügeleisen. Glatt gebügelter Stoff lässt sich viel einfacher und sauberer verarbeiten.

Die wichtigsten Utensilien

1) Für die Hülle werden mindestens zwei Stoffteile benötigt – drei, wenn man (so wie ich) an der Außenseite zwei Stoffe kombiniert. Die Stoffteile sind natürlich größer als der Pass, da Stoff für Nahtzugabe und zum seitlichen Einklappen mitberechnet werden muss. Ich habe folgende Maße zugeschnitten: Stoff für die Innenseite 18,5 x 20 cm; Stoff 1 für die Außenseite 10 x 30 cm; Stoff 2 (der selbe Stoff wie für die Innenseite) für die Außenseite 8,5 x 30 cm

Außenstoff (2 Teile) und Innenstoff

2) Die beiden Stoffe für die Außenseite werden an der langen Kante „rechts auf rechts“ (rechts = schöne Seite des Stoffes) gelegt, mit den Stecknadeln fixiert und danach mit einem geraden Stich mithilfe der Nähmaschine zusammengenäht.

Die Stoffteile rechts auf rechts legen
Mit geraden Stichen zusammennähen

3) Danach wird die Nahtzugabe (= der kurze Teil des Stoffes hinter der Naht) bei Bedarf noch gekürzt und der Rand des Stoffes gesäumt. Das passiert zB anhand eines Zick-Zack-Stiches am Stoffrand, sodass die Ränder nicht fransen können. Das Säumen erscheint an dieser Stelle manchen vielleicht unnötig, da die Naht später nicht sichtbar ist. Ich persönliche säume aber mittlerweile fast jede Naht, da ich das früher überhaupt nicht gemacht habe und jetzt – bevor ich darauf vergesse – einfach jede Naht säume.

4) Anschließend die Nahtzugabe auf eine Seite umbügeln, damit eine gerade Oberfläche entsteht.

Ansicht vorne – nachdem die Kante umgebügelt wurde

5) Die beiden kürzeren Seiten je 2x einschlagen (pro Seite 2 Mal ca. einen halben bis einen Zentimeter einschlagen) und mit Stecknadeln fixieren. Noch besser ist es, wenn man die beiden Seiten bügelt, dann fällt das Nähen etwas leichter und man benötigt weniger Stecknadeln. Danach mit einem geraden Stich festnähen.

Kante umbügeln
Umgebügelte Kante feststecken und mit einem geraden Stich festnähen

6) Den Stoff in der Mitte falten und die Applikation an der gewünschten Stelle erst fixieren und dann annähen.

Stoff halbieren um die Position für die Applikation zu finden – Applikation feststecken und annähen
Aufgenähte Applikation

7) Danach müssen die Ränder für die „Laschen“ eingeklappt werden. Dafür den Stoff rechts auf rechts einklappen. Am besten nimmt man sich den Mutter-Kind-Pass zur Hilfe, damit man sieht, wie weit der Stoff eingeklappt werden kann. Der Stoff muss am Ende mindestens genau so breit wie der Pass sein. Wer den Stoff weiter einklappen möchte, damit man später zB auch Zettel in die Laschen stecken kann, der muss den Stoff zu Beginn etwas breiter zuschneiden. Den Stoff mit Stecknadeln fixieren.

Den Mutter-Kind-Pass anlegen um zu sehen, ob genug Platz bleibt
Die Laschen einklappen und feststecken

8) Den Stoff für die Innenseite an allen Seiten säumen und mit der schönen Seite nach unten auf den Außenstoff legen und fixieren. Für all jene, die die Hülle etwas „polstern“ möchten – einfach auf die Rückseite des Innenstoffes eine Lage Volumenvlies annähen und anschließend die Seiten säumen.

Stoff säumen
Innenstoff rechts auf rechts auf den Außenstoff legen
Die beiden Stofflagen feststecken

An den beiden äußeren Seiten hat man somit drei Lagen Stoff übereinander: Den Stoff der Außenseite, den eingeklappten Stoff der Außenseite und den Stoff der Innenseite.

3 Lagen

9) Jetzt werden Innen- und Außenseite zusammengenäht. Aufpassen, dass ihr an den richtigen Seiten näht. Genäht wird nämlich nicht dort, wo der Stoff eingeklappt wurde – diese Laschen werden ja benötigt, um später den Mutter-Kind-Pass hineinzuschieben. Genäht wird oben und unten. Nach dem Nähen kann man seitlich in die Hülle hineinsehen.

Außen- und Innenstoff zusammengenäht (hier links und rechts ersichtlich)
An den Seiten mit den eingeklappten Laschen dürfen Außen- und Innenstoff nicht zusammengenäht werden

10) Danach die Hülle durch die Öffnung auf einer der beiden Seiten hindurch wenden. Und anschließend noch die Laschen nach hinten klappen.

So sieht es nach dem Wenden aus
Laschen nach hinten klappen

11) Zum Abschluss nur noch den Pass hineinschieben und fertig.

Den Umschlag des Passes in die Laschen schieben
Und schon ist das neue Outfit für den Mutter-Kind-Pass fertig 🙂

Viel Spaß beim Nähen!


Ich freue mich, dass der letzte Beitrag so oft gelesen wurde. 🙂

Aus diesem Grund möchte ich euch diese Woche auch gar nicht mit vielen Worten langweilen, sondern gleich mein nächstes Projekt vorstellen. 🙂

Ich weiß gar nicht warum, aber als ich meine Nähmaschine bekommen habe, war es das Erste, das ich genäht habe. Ohne lange nachzudenken habe ich mir einen Stoffrest geschnappt, drauf losgenäht und rausgekommen ist ein Lätzchen (oder Patterl, wies bei mir immer heißt). Für den Gebrauch allerdings nicht geeignet, da zu klein. Am Ende wär das Patterl sauber gewesen, das Kind vollgekleckert. Ich habe den Schnitt optimiert, mir einen Stoffvorrat zugelegt und erneut gestartet.

Bei meiner Nähmaschine konnte es aber natürlich nicht bei einem einfachen Patterl bleiben. Ich fühlte mich fast verpflichtet etwas mehr daraus zu machen. Und so kam es, dass meine Patterl nach dem Nähen noch bestickt wurden. Je nachdem wonach mir gerade ist oder was gewünscht wird, zieren meine Patterl Bilder und/oder Schriftzüge. Von A wie Anton bis Z wie Zuckerpuppe ist alles möglich. Dank der optimierten Größe haben die Namen jetzt auch Platz. 🙂

Irgendwie habe ich eine besondere „Bindung“ zu meinen Patterl. Wahrscheinlich weil damit alles begonnen hat. Ich freue mich jedesmal, wenn eines gebraucht wird und ich die Möglichkeit habe wieder eines zu nähen. Obwohl, ich nähe sie auch wenn sie nicht gebraucht werden. 😀 Im Bekanntenkreis weiß man mittlerweile, dass auf ein kleines Kind zeitnah ein Patterl von mir folgt. Und jedes Patterl ist anders – individuell.

Meine Patterl werden aus Frottierstoff genäht – bestens geeignet um angesabbert und vollgekleckert zu werden. 😉

Das war er: Versuch Nummer Eins
So siehts nach dem Nähen aus – noch etwas fad
Hier wird gestickt..
So sieht das Patterl nach dem Sticken aus. Das weiße Stickvlies verschwindet danach wie von Zauberhand in der Waschmaschine
Auch die Kleinsten waren für das sportliche Highlight 2016 bestens ausgestattet 🙂
Patterl Lausbua
Mai 2018: erstes Patterl mit Klettverschluss
Patterl besticken
Mai 2018: auch bestickt wird noch fleissig – ideales Geschenk!

 


Heute zeige ich euch eine meiner ersten „größeren“ Näharbeiten: den Turnbeutel. Bei den hippen Menschen in der Großstadt erlebt er gerade ein Comeback als Rucksack. Meine Variationen sind aber eher an Kinder gerichtet. Für Turnsachen, für Übernachtungsutensilien wenns über Nacht zur Oma geht oder aber auch als Transporthilfe für Spielsachen (wär ich selbst nicht drauf gekommen – war aber die erste Situation, in der ich „meinen“ Beutel live in Action gesehen habe). Ich habe mir dafür eine Anleitung aus dem World Wide Web gesucht und gleich der erste Versuch ist gut gelungen. Seit dem habe ich bereits einige Turnbeutel genäht. Ändern musste ich nicht viel, ich habe lediglich die Schnüre aus normaler Kunststofffaser gegen Kordeln aus Poly-Hanfseilen eingetauscht, die besonders strapazierfähig sind. Das Nähen ist etwas aufwändig und erfordert Konzentration. Wenn das gute Stück dann aber fertig ist, ist die Freude groß. Am Schnellsten geht es, wenn man vorab die Einzelteile zuschneidet. Eine Arbeit, die ich nicht sehr gerne mache. Daher habe ich anfangs die Teile erst dann zugeschnitten, wenn ich sie benötigt habe. Das hält aber auf. Mittlerweile habe ich meine Arbeitsweise optimiert. 🙂

Man könnte die Turnbeutel auch einfärbig machen, mir gefallen sie aber mit verschiedenen Stoffen besser. Und ich denke, auch Kinder finden sie bunt schöner.

Turnbeutel mit beigem Grundstoff und Sternchen-Stoff
Turnbeutel mit blauem Grundstoff und Tropfen

 

Turnbeutel mit Innentasche
Turnbeutel mit beigem Grundstoff und Pinguinen (Kordel aus Naturfaser)