Warum ich mehr möchte – Motive und Ziele

Richtung
Nicht immer ist die Richtung in die es gehen soll so eindeutig gekennzeichnet…

 

Manchmal sitze ich da und frage mich, warum andere zufrieden mit sich und ihrem Leben sind und ich gefühlt ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen bin. Dann denk ich mir, dass die anderen vielleicht auch gar nicht so zufrieden sind wie es wirkt, aber es sich nicht anmerken lassen. Oder dass ihre Ansprüche ans Leben einfach geringer sind und sie tatsächlich zufrieden sind mit dem was sie haben. Es ist ihr Idealzustand und sie möchten nichts daran ändern. Oder sie haben ständig Abwechslung – egal ob im Job oder in der Freizeit – und sind damit bereits ausgelastet.

Wie auch immer – die Vergleiche mit anderen bringen mich auf meiner Suche selten weiter. Ja, man kann sich Motivation holen, wenn man beobachtet was andere machen und erreicht haben. Aber genau so schnell kann man enttäuscht sein, dass man selbst so etwas nicht erreicht hat. Auch nicht so toll, wenn das Vergleichen traurig macht.

Wohin möchte ich?

Vielleicht hilft’s, wenn man sich die Frage stellt, was man erreichen möchte. Und warum möchte man das erreichen? Will man es nur, weil andere aus auch tun – es gerade modern ist? Dann bitte bleiben lassen. Wenn man’s nicht tut, weil man es selbst möchte und davon überzeugt ist, dass es auch klappt, dann hat es keinen Sinn und wird nicht von Dauer sein. Das betrifft ziemlich viele Themen im Leben.

Ich komm immer wieder an den Punkt, dass ich etwas tun möchte, bei dem ich mein eigener Chef bin. Bei dem ich entscheide, was passiert. Neben meinem Nebenjob, den ich immer noch sehr gerne mache und der mich aktuell wieder dazu veranlasst, spezielle Orte in Wien zu besuchen bzw die Stadt insgesamt etwas genauer zu beobachten, möchte ich etwas tun, das mich noch mehr erfüllt. Aktuell weiß ich nicht, ob es etwas ist, aus dem sich tatsächlich eine nebenberufliche Selbständigkeit ergibt oder ob es am Ende ein Hobby wird, das mich zufriedenstellt. Ich lasse mir aber auch die Möglichkeit offen, dass es erst ein Hobby ist das später zur nebenberuflichen Selbständigkeit wird.

Was möchte ich?

Ja, das ist die Frage aller Fragen. Tatsächlich habe ich aktuell keine Antwort darauf. Ich habe viele Ideen und irgendwie auch keine passenden. Demnächst möchte ich privat ein kleines Bastel-Projekt umsetzen. Damit werde ich eine gewisse Zeit ausgelastet sein. Das Schöne daran: basteln und schreiben finden hier kombiniert statt. Es ist nichts Neuartiges – also, für mich schon – aber ich freue mich auf die Umsetzung der Idee sehr. Im Juli steht meine jährliche Heimatwoche im Waldviertel am Programm, in dieser Zeit möchte ich mit der Umsetzung beginnen.

Wann möchte ich das?

Bis ich meine tatsächliche Idee gefunden habe, nutze ich die freie Zeit für mich. Wie im letzten Artikel schon erwähnt, mache ich gerade sehr viel Sport. Es macht wahnsinnig viel Spaß, sich auszupowern, auf die Übungen zu konzentrieren und in der Zeit einfach an nichts anderes zu denken. Wenn man morgens um 06:30 durchgeschwitzt und mit brennender Oberschenkelmuskulatur im Park steht fällt es auch gar nicht schwer, die Gedanken nur auf den aktuellen Moment zu legen. Wer zwischen Squats, Planks und Burpees Zeit und Energie hat über sein Leben nachzudenken, der macht ohnehin etwas falsch 🙂

Den letzten Artikel habe ich vor ca. drei Wochen (27.05.) geschrieben. Am Ende erwähne ich, dass ich gerade zufrieden bin mit dem was ich habe und dass ich „nur“ darüber nachdenke, den Blog zu erweitern bzw anderweitig zu nutzen. Nicht mal zwei Wochen später war ich schon wieder auf der Suche nach einer neuen Herausforderungen bzw einem neuen Ziel. Gemeinsam mit einem sehr vertrauten und verständnisvollen Menschen habe ich überlegt, was das sein könnte und es entstand die Idee meines privaten Bastel-Projekts.

Auf den einen oder anderen mag ich motiviert wirken – ja. Auf manche vielleicht auch unentschlossen – ja. Gerade diese Kombination führt dazu, dass ich immer noch auf der Suche nach etwas bin, das diesen freien Platz in meinem Leben einnimmt und ich nicht schon lange irgendetwas ausgewählt oder die Suche beendet habe. Vielleicht wär’s langsam mal an der Zeit mutig zu sein, Entscheidungen zu treffen und die Suche für beendet zu erklären?!

„Das Risiko falscher Entscheidungen ist dem Schrecken der Unentschlossenheit vorzuziehen“ – Maimonides

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