Von neuer Motivation, Sehnsucht und Zukunftsplänen


Man kennt es von Menschen, die man gern hat. Sind sie weg, dann fehlen sie einem. Mal früher und mal später. Ich bin zwischendurch ganz gern für mich alleine und tu Dinge, die mir gefallen. Oder verwerfe meine Pläne und verbringe spontan den Tag mit etwas Ungeplantem. Das kann mal was Produktives sein und mal passiert es, dass aus einem kurzen Nickerchen ein ausgedehntes Schläfchen wird und ich den Abend komplett verschlafe. Auch für heute Abend war eigentlich was anderes geplant – denn, ich konnte es gar nicht glauben, bereits nach kurzer Zeit erhielt ich den Anruf, dass mit der Technik wieder alles stimmt und meine Maschine abholbereit ist. Und was soll ich euch sagen: ich hab sie vom ersten bis zum letzten Tag vermisst.

Auch wenn ich sie die Wochen davor nur selten beachtet habe, als sie weg war hat sie mir gefehlt. Denn da kam aufgrund neuer Ideen plötzlich der Tatendrang wieder. In der Zwischenzeit hatte ich zumindest die Gelegenheit, das notwendige Material zu beschaffen. Aber was ist passiert, seit ich sie wieder habe. Nichts. Ich bin leider momentan sehr verplant – der Frühling kommt und ich bin gerade noch mehr motiviert als sonst was den Sport betrifft. Dieses Hoch möchte ich nutzen und gehe mehrmals pro Woche ins Fitnessstudio meines Vertrauens. „Jetzt hätte sie ja Zeit“ werdet ihr euch jetzt denken. Ja, das stimmt. Nur bin ich vorhin von meinem geplanten Nickerchen, dass dann doch ein Schläfchen wurde (ich habs schon geahnt), aufgewacht und bin jetzt erschöpfter als davor. So schnell kann es gehen mit der Motivation – vor 3 Stunden war sie noch das, jetzt möchte ich nur noch ins Bett. Das aber noch bezogen werden muss…

Aber der Sonntag Nachmittag ist fürs Nähen reserviert. Da ich den voraussichtlich alleine verbringen werde, kann ich ruhigen Gewissens mein nächstes Projekt angehen. Ich freu mich schon. Apropos Projekt – wie geht’s mit dem weiter? Ich möchte nicht sagen, dass ich einen Plan habe, aber ich habe nach Wochen der Ahnungslosigkeit wieder eine ungefähre Vorstellung von der Zukunft. Ich möchte versuchen mich auf ein Gewerbe zu beschränken. Das bedeutet – erst das Sortiment, dann die Gewerbeanmeldung. Somit wird sich die Umsetzung noch eine ganze Weile hinziehen, jedoch denke ich momentan, dass es so am Besten ist. Zusätzlich kann ich viele meiner Produkte in wenigen Wochen direkt von der Zielgruppe testen lassen und bei Bedarf noch Änderungen vornehmen. Es sind zwar schon Produkte im Umlauf, wie hoch (oder niedrig) die Zufriedenheit ist wird mir aber nur selten mitgeteilt. Eine Meinung von der Zielgruppe selbst einzuholen ist auch etwas schwierig. 😉 Jedoch höre ich auch nichts Negatives, was für mich bedeutet, dass die Qualität in Ordnung ist. Vielleicht bedeutet es aber auch nur, dass meine Produkte nie zum Einsatz kommen. 😀 Ein Versuchsobjekt in der eigenen Familie ist da sicher von Vorteil.

Ich freue mich auf die Zukunft. Auch wenn noch recht offen ist wo sie hinführen wird. Vielleicht liegt mein Optimismus aber auch nur am Frühling, der sich in den letzten Tagen bemerkbar gemacht hat. Ganz spontan habe ich heut Nachmittag die Blumentöpfe auf meinem Balkon frühlingstauglich gemacht und Blumen- und Gemüsesamen gekauft, die ich demnächst in meinem „Glashaus für das Fensterbrett“ einpflanzen werde und in den nächsten Woche nach draußen setze. Auch da kommt mein Optimismus wieder durch, denn im Vorjahr ist nur eine Pflanze tatsächlich was geworden. Um die Überlebenschance zu erhöhen habe ich sie in den Garten meiner Schwester übersiedelt, wo sie uns tatsächlich den ganzen Sommer über mit frischen Zucchini versorgt hat.

Manchmal ärgere ich mich, dass ich das alles nicht etwas konsequenter durchziehe. Dann bin ich genervt von mir selbst. Aber ich möchte die Freude daran nicht verlieren. Und momentan macht es mir sehr viel Freude neue Ideen zu sammeln bzw auf mich zukommen zu lassen und diese bei Gelegenheit umzusetzen. Zusätzlich habe ich in anderen Bereichen gerade etwas Motivation und möchte mich in den nächsten Wochen mehr um mich selbst kümmern. Das ist das Gute, wenn man die Selbstständigkeit noch nicht realisiert hat und auch nicht darauf angewiesen ist. Man hat die Freiheit, sich zwischenzeitlich anderen Dingen zu widmen. Ganz ohne Druck. Und das ist schön! Leider wird mir das viel zu selten bewusst.

Genießt den anstehenden Frühling! Geht raus, lasst euch die Sonne auf die Nase scheinen und kümmert euch etwas mehr um euch selbst. Wir haben nur das eine Leben – es wäre schade, wenn man sich da nur durchhetzt und die eigenen Bedürfnisse auf der Strecke bleiben.

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