Erstes Highlight 2018: Fernseminar beendet

werbetexterin
Nach acht lehrreichen Monaten ist es endlich geschafft

 

Die ersten zwei Monate im neuen Jahr sind schon wieder vorbei und es ist bereits viel passiert. Job, Nebenjob, Fernseminar, Sport – klingt stressig, ist es auch (manchmal).

Zertifizierte Werbetexterin

Nach acht Monaten war es endlich geschafft. Alle Lektionen durchgearbeitet und den Abschlusstest erfolgreich absolviert. Ein Moment, in dem ich sehr stolz auf mich selbst war. Ich kann mich noch erinnern, als ich im vergangenen Jahr das Texten etwas mehr für mich entdeckt hatte und nach Ausbildungsmöglichkeiten gesucht habe. Mit dem Fernseminar habe ich mir neues Wissen angeeignet, das ich auch für meinen normalen Job gut gebrauchen kann. Die wichtigsten Lektionen werde ich sicher in den kommenden Monaten nochmal lesen, aber jetzt freue ich mich erstmal, dass ich den Abschluss erledigt habe und auch mal einen Abend vorm Fernseher verbringen kann, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich eigentlich lesen sollte.

Nebenjob – Recherche, die Spaß macht

In den letzten Wochen habe ich wieder einige Artikel fertiggestellt. Besondere Highlights waren dabei die sportlichen Herausforderungen, denen ich mich gestellt habe und die Recherche zu meinem letzten Artikel. Für den war ich zweimal unterwegs, weil ich die Fotos wieder selbst schießen wollte. Das war beim ersten Mal nicht möglich, da es da bereits dunkel war. Dafür endete die erste Tour bei ein paar Bier in einem gemütlichen Beisl – was man für einen guten Artikel nicht alles auf sich nimmt. 🙂 Vor einigen Tagen wurden die Themen für die kommenden Monate festgelegt und ich freue mich auf die neuen Dinge, die ich recherchieren werde.

Sport

Nach ein paar gemütlicheren Wochen im Dezember und Jänner ging es im Februar wieder brav mit dem Sport weiter. Mit wenigen Ausnahmen habe ich jede Woche mindestens drei bis vier Mal Sport gemacht. Fitnessstudio und Laufen standen am Programm. Und nein – ich war nicht durchgehend motiviert. Manchmal hilft es, wenn man jemanden hat, der einem sprichwörtlich in den Arsch tritt. Also: wer manchmal aufgrund mangelnder Motivation den Sport auslässt und sich auch nicht für das gute Gefühl danach aufraffen kann, der sollte sich jemanden suchen, der einem in diesem Momenten in die Augen schaut, lächelt und „Oja, du gehst – sonst bist net zum Aushalten!“ sagt. 🙂

Spätestens nach der zweiten Übung ist die Freude und Motivation dann auch jedesmal gekommen und ich habe das Training durchgezogen. Wenn dann wieder erste Fortschritte zu sehen sind und ungeahnte Muskeln zum Vorschein kommen, weiß man, dass es sich gelohnt hat. Am meisten gefällt mir aber die gute Laune, die Sport bei mir verursacht. 🙂

Einzig die Bein-/Knieschmerzen, die aktuell beim Laufen auftauchen, vermiesen die gute Laune etwas. Dafür wird demnächst mal dem Orthopäden ein Besuch abgestattet. Das werden doch mit 28 Jahren nicht schon die ersten Alterserscheinungen sein?!

Wie geht’s mit der Selbständigkeit weiter?

Aktuell bin ich in dieser Hinsicht etwas planlos. Durch den Nebenjob ist der Drang, beruflich etwas mehr zu tun, zum Teil zufrieden gestellt. Dennoch möchte ich mehr. Allerdings merke ich, dass für das Nähen nebenbei eindeutig die Zeit fehlt. Es sieht wohl danach aus, dass es da bei einem Hobby bleibt. Ich möchte nicht, dass das Nähen zu einer Belastung wird – es soll weiterhin Spaß machen. Daher werde ich voraussichtlich weiter für Familie und Freunde nähen, die Produkte aber nicht offiziell verkaufen.

Momentan zieht es mich eindeutig mehr Richtung Texten. Aber auch da stehe ich gerade etwas an. Ich bin auf der Suche nach einer Nische – einem Bereich, in dem ich mich auskenne, viel Wissen habe und „Experte“ bin. Sehr gerne würde ich zu bestimmten Themen Informationen mit Interessierten teilen – unentgeltlich, weil ich es gerne mache. Ihnen bei Problemlösungen helfen. Vielleicht auch für andere zu diesen Themen Texte verfassen – nicht nur unentgeltlich.

Aber worin ist man denn wirklich wissend und ein Experte? Modebewusste und -affine Menschen können über die neuesten Trends berichten. Da gibt’s auch immer was zu berichten, denn die Mode ändert sich laufend. Die Trends sind jedes Jahr neu – angeblich. Ein Thema, mit dem ich ehrlicherweise nicht viel anfangen kann. Ich trage, was mir gefällt, nicht was IN ist. Ich reise gerne – aber zu selten, dass ich darüber jede Woche einen Artikel verfassen könnte. Ich habe eine schulische Ausbildung, eine zusätzliche zum Thema Marketing und jetzt auch mein Texter-Seminar –  aber habe ich genügend Erfahrung, um darin Experte zu sein? Vorhin habe ich gerade unserem Hund gefühlte 2 kg Wolle aus dem Fell gebürstet – reicht das, um Tipps zur artgerechten Haltung von Hunden zu geben? Ich koche auch sehr gerne. Wenn’s schmeckt gibt’s ein Gericht bei mir aber sehr häufig. Das ist eindeutig zu wenig Abwechslung, um Lesern regelmäßig neue Rezepte zu präsentieren.

Es wird also noch eine große Herausforderung, eine Nische zu finden, der ich mich zugehörig fühle. Da ist in den kommenden Wochen und Monaten recherchieren und vor allem beobachten angesagt. Irgendwo muss diese Nische ja zu finden sein?!

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ – Albert Einstein

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