2015 – Meine persönliche Bilanz


Das Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit, Bilanz zu ziehen. Denn nicht nur als Unternehmer, sondern auch als Person an sich, sollte man hin und wieder darüber nachdenken wo man steht und wie es weiter gehen soll.

Beruflich sieht es momentan gut aus. An die Ausbildung hab ich mich mittlerweile sehr gut gewöhnt. Noch mehr hab ich mich aber an das Schwimmen Dienstag und Donnerstag vor der Arbeit gewöhnt. Damit hätte ich nun überhaupt nicht gerechnet. Ihr wisst, Arbeitsbeginn um 9 Uhr war für mich bis dahin kaum denkbar. Jetzt freue ich mich, dass ich mir morgens 50 Minuten Zeit nehme und meine Bahnen ziehe. Mal abwarten, ob das auch noch so ist, wenn der Winter einbricht und ich erst das Auto aus Bergen von Schnee freischaufeln muss, bevor ich zum Schwimmen losfahren kann. 🙂

Hin und wieder passiert es, dass ich nachmittags müde werde. Aber dafür wurden ja zum Glück Kaffee und frische Luft erfunden. Im Großen und Ganzen macht das Schwimmen (vor allem direkt danach) aber eher munter als müde. Und den Müdigkeitseinbruch nach dem Essen bzw. nachmittags kennen auch viele Menschen, die morgens keinen Sport machen.

Ich weiß meine Wochenenden mittlerweile besser zu schätzen. Auch wenn ich mich meisten etwas ärger, wenn ich einen Samstag-Nachmittag vorm TV verschlafe, versuch ich mich zu bessern und solche Momente gelassen zu nehmen. Der Körper holt sich was er braucht und manchmal ist das eben eine Verschnaufpause.

Die Selbstständigkeit kommt momentan leider zu kurz. Da möchte ich im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder mehr voran bringen. Bis zum Abschluss der Ausbildung will ich mir jedoch keine zu hohen Ziele setzen, da die Zeit sehr begrenzt ist. Allerdings erfahre und lerne ich im Rahmen meiner Ausbildung viele Dinge, die auch für die Selbstständigkeit interessant und wichtig sind. Was dieses Thema betrifft freue ich mich bereits jetzt auf meine persönliche Bilanz im kommenden Jahr. 🙂

Privat kann ich nicht klagen. Nach einem wunderschönen Wochenende in Deutschland freue ich mich auf Weihnachten mit meiner Familie. Auch wenn nicht alle so begeistert sind von Weihnachten und mir zugegebenermaßen mit ihrer Anti-Weihnachts-Einstellung etwas die Vorfreude genommen haben, hoffe ich, dass die kommenden Tage entspannt ablaufen und alle etwas zur Ruhe kommen. Der aktuelle Rewe-Werbespot thematisiert das Ganze auf eine sehr emotionale Art und Weise, dem Gedanken dahinter kann ich zu 100% zustimmen. Im hektischen Alltag vergessen wir viel zu oft auf unsere Liebsten. Anrufe und Besuche werden auf ungewisse Zeit verschoben oder gleich abgesagt. Zu viele Termine und Verpflichtungen verhindern ein Treffen. Viel zu oft ist man aber selbst daran schuld, dass man komplett verplant ist. Beruflich kann man es sich meistens nicht aussuchen, aber privat hätten wir die Möglichkeit, einen Gang zurück zu schalten. Aber man könnte ja was versäumen, wenn man nicht immer und überall präsent ist.

Dass es im Leben wichtigeres gibt, als seine Freizeit mit Terminen zuzupflastern, erkennt man leider meistens zu spät. Nämlich dann, wenn man selbst oder jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis plötzlich an körperlichen oder psychischen Problemen leidet. Schlimmer noch, wenn man ein Mitglied der Familie oder des Freundeskreises verliert und dann, wenn es bereits zu spät ist, feststellt, dass man sich für diese Person viel zu wenig Zeit genommen hat.

Auch wenn ich von Vorsätzen für das neue Jahr nicht viel halte, möchte ich mir für 2016 vornehmen, genügend Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen. Nicht nur in Situationen, in denen Schicksalsschläge den Alltag unwichtig werden lassen, soll man füreinander da sein. Auch wenn es keine besonderen Anlässe gibt soll der Kontakt aufrecht bleiben. Nicht immer ist es möglich, mal spontan bei Freunden oder der Familie auf einen Kaffee vorbei zu kommen. Aber dann sollte mindestens ein Telefonat oder eine kurze Nachricht drin sein, um zu erfragen, wie es den Liebsten geht.

Nicht alles ist heuer gut gegangen. Bei so manch schlechten Erfahrungen oder negativen und traurigen Ereignissen, vergisst man all zu leicht auf die guten Dinge, die einem wiederfahren sind. Dennoch habe ich mich schon lange nicht mehr so auf das neue Jahr gefreut wie heuer. Optimistisch wie ich (meistens) bin, bin ich davon überzeugt, dass im kommenden Jahr die schönen Ereignisse überwiegen werden. 🙂

Für 2016 wünsche ich euch vor allem Gesundheit. Ich hoffe, dass jeder seine persönlichen Ziele erreicht und vielleicht denkt ihr ja an mich und meldet euch unterm Jahr ohne besonderen Grund bei Familie und Freunden, nur um zu fragen wie es ihnen geht.

Schöne Weihnachten und eine ruhige letzte Woche im Jahr 2015!

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